Aktuell: Allgemeines

Spenden / Engagement gesucht

Liebe Eltern für Afrika – Familien, liebe Interessierte!

Seit November 2014 engagieren wir uns nicht nur in Afrika. Wir haben mit Passarello unseren Arbeitsbereich erweitert und dürfen nun junge Geflüchtete aus vielen Ländern hier in Deutschland begleiten. Die Handhabung wird immer rigider und die Chancen der jungen Menschen, hier gut anzukommen und sich zu integrieren, damit geringer.

Im Mittelpunkt unserer Sozialen Arbeit stehen die Bedürfnisse der jungen Menschen, die wir begleiten. Um allerdings allen Herausforderungen, denen diese Zielgruppe hier in Deutschland begegnet, gerecht werden zu können, suchen wir nun Unterstützung.

Ein Teil der jungen Geflüchteten erhält einen ablehnenden Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Gegen diesen kann (sofern Erfolgsaussicht besteht), beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht werden. Leider sind die damit verbundenen Anwaltskosten für die Jugendlichen schwer aufzubringen, eine Unterstützung hierbei gibt es durch Jugendämter etc. nicht. Daher raten wir „unseren Jugendlichen“, für einen Anwalt zu sparen. Gerne würden wir die jungen Menschen mit einem Teil der Anwaltskosten durch Ihre Spende unterstützen.

Viele junge Geflüchtete gehen sehr motiviert zur Schule und freuen sich über die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu lernen. Leider werden die Kosten für spezielle Deutschkurse mittlerweile kaum noch übernommen, so dass die jungen Menschen auf die oftmals überforderten Regelschulsysteme und ehrenamtliches Engagement angewiesen sind. Die jungen Menschen machen Praktika und sind sehr motiviert, eine Ausbildungsstelle hier in Deutschland zu finden. Aktuell wollen viele unserer Jugendlichen Bäcker, Altenpfleger oder Schreiner werden! Die Zertifizierung der Sprachkenntnisse ist vor allem für die Suche nach einer Ausbildungsstelle enorm wichtig. Auch hier würden wir den jungen Menschen gerne mit einem Zuschuss durch Ihre Spenden die Schwelle geringer machen, das Taschengeld auch hierfür einzusetzen.

Auch Unterstützung hinsichtlich Beratung (vor allem zum Thema Aufenthaltssicherung, Asyl, Klage beim Verwaltungsgericht etc.) ist uns eine große Hilfe. Vielleicht haben Sie beruflich mit diesen Themen zu tun und können sich vorstellen, hier als Ansprechpartner für gezielte Fragestellungen zur Verfügung zu stehen. Wir würden uns sehr darüber freuen!

Spenden können gerne zweckgebunden unter den Stichwörtern „Anwaltskostenzuschuss“ oder „Zuschuss zum Sprachzertifikat“ an uns gerichtet werden. Sollten Sie sich eine ehrenamtliche Beratungsfunktion vorstellen können, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme!

 

Wandkalender AFRICACHILD 2016

           

Den Kalender können Sie über Africachild e.V. für einen Stückpreis von 24 € plus Porto erwerben.
Telefon  0821 519966
Email: kontakt@africachild.de
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie junge Mütter mit ihren Kinder in Afrika.

Beendigung der Kooperation mit dem Land Äthiopien

Aufgrund der Entwicklung in Äthiopien bezüglich internationaler Adoption sehen wir keine  Grundlage einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mehr. Nach gründlicher Überlegung und Abwägung aller Aspekte sahen wir uns deshalb gezwungen unsere Zulassung für Äthiopien an das dortige Ministerium zurückzugeben. Aus ethischen und moralischen Gründen sowie aus der Verantwortung gegenüber dem Verein beenden wir die Kooperation mit dem Land Äthiopien mit Wirkung zum 31.08.2015.

Wohngruppe PASSARELLO

Im Juni 2015 konnten wir eine zweite Wohngruppe für unbegleitete Minderjährige in Augsburg-MItte eröffnen. Diese Wohngruppe stellt eine weitere Stufe in der Phase der Verselbsständigung der Jugendlichen dar.

 

Wandkalender ARICACHILD 2015

Den Kalender können Sie über Africachild e.V. für einen Stückpreis von 24 € plus Porto erwerben.
Telefon  0821 519966
Email: kontakt@africachild.de
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie junge Mütter mit ihren Kinder in Afrika.
12 Kalenderseiten und ein Titelblatt
Kalenderformat 42 cm x 29,7 cm

Projekt PASSARELLO

Wir freuen uns – Eltern für Afrika e.V. hat im Oktober 2014 die Erlaubnis zum Betrieb einer heilpädagogischen Wohngruppe (PASSARELLO) für unbegleitete Minderjährige erhalten.

Im Landkreis Augsburg konnten wir ein passendes Haus finden, in dem nun acht aus Afrika kommende Jugendliche im Alter von 15 -17 Jahren aufgenommen werden konnten und von pädagogischen Fachkräften rund um die Uhr betreut werden.

Stand, Nov. 2014

Neun Monate Sommer

Tagebuch einer Adoptionsschwangerschaft in Kenia

Gerne empfehlen wir ein neu erschienenes Buch, im dem die Autorin sehr lebendig und authentisch ihre gemachten Erfahrungen und Erlebnisse bei der Adoption eines kleinen kenianischen Jungen beschreibt. Ab Dezember soll es dann auch das Buch zum Anfassen geben, jetzt aber schon als E-Book. 

Kurzbeschreibung

Neun Monate Sommer in Kenia. Vom kleinen Dorf im beschaulichen Bayern, umziehen auf den afrikanischen Kontinent, nach Kenia. Das ist schon etwas ungewöhnlich – aber zusätzlich noch Eltern werden? Höhen und Tiefen, Behördenmarathon und viele – sehr persönlich erzählte – Erlebnisse verändern das Leben der kleinen Familie für immer. 

Die Autorin, geboren in München, ist 35 Jahre alt und Mutter des kleinen Mathew. Mit ihrem Mann bereist sie seit 2002 immer wieder den afrikanischen Kontinent auf eigene Faust, und so war es fast schon selbstverständlich, irgendwann einem Kind aus Afrika ein Zuhause zu schenken. 

Neun Monate Sommer ist ein Buch das Mut machen will, auf andere Weise eine Familie zu gründen, sich dem Abenteuer Auslandsadoption zu öffnen und sich die Elternzeit im Heimatland des Kindes zu gönnen, um mehr über das Ursprungsland des zukünftigen Familienmitgliedes zu erfahren. 

Lesen Sie von der ersten Idee, ein Kind zu adoptieren, der Wartezeit, dem ersten Kennenlernen und dem Alltag zu Dritt in Deutschland. 

Der Infoteil soll noch offene Fragen klären und rundet den Erfahrungsbericht der Adoption ab.

Neun Monate Sommer - Tagebuch einer Adoptionsschwangerschaft in Kenia

Stand, Nov. 2014

Elternpaar für TV-Dokumentation (37°) gesucht

Frau Andrea Kuper von Tangram International sucht ein Paar, dass sich im Adoptionsprozess befindet und bereit ist, sich mit der Kamera begleiten zu lassen. Sie hat uns folgende Nachricht gesendet:

Wir bereiten gerade die Fortsetzung des 2013 so erfolgreich gelaufenen ZDF- Dreiteilers "20- 40- 60" vor.

Auch die nächste Staffel der Doku-Reihe wird wieder zur besten Sendezeit laufen und sich mit den heute 20-, 40- und 60-Jährigen in Deutschland beschäftigen. Das ZDF und TANGRAM-Film möchten damit eine Dokumentation über uns und unsere Zeit erschaffen und Menschen aus drei Generationen beobachten, die an einem entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben stehen.

Für die Generation der 40-Jährigen sind wir noch auf der Suche nach einem Paar zwischen 38 und 41, das sich entschieden hat, ein Kind zu adoptieren oder zur Pflege aufzunehmen. Uns ist bewusst, dass das oft eine emotional sehr anstrengende Zeit für die werdenden Eltern ist und es daher viel Fingerspitzengefühl bedarf.

Die Regisseurin des Films, Dominique Klughammer, hat bereits zwei sehr behutsame Dokumentationen über Adoption gemacht und ist deshalb mit dem Thema vertraut. Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass es für die Eltern sehr schön ist, so einen Film später in den Händen halten und auch dem Kind zeigen zu können.

Noch ein paar Infos zu uns:

TANGRAM International ist eine der führenden deutschen Produktionsfirmen für dokumentarische Programme und produziert ausschließlich für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Die Doku-Reihe "20-40-60" wird von Regisseurin Dominique Klughammer realisiert, deren Dokumentationen schon preisgekrönt wurden.

Anzeige Adoption.pdf

Wenn Sie Interesse haben, bitten wir Sie direkt Kontakt zu Frau Kuper aufzunehmen.

Stand, Sept. 2014

Familientreffen 2014

Bei Sonnenschein, warmen Temperaturen und guter Verpflegung durch die Klostergastätte und mit viel guter Laune trafen sich am Samstag, den 21.06.2014 viele Familien zu unserem mittlerweile 8. Familientreffen.
Die Kinder und ihre Eltern hatten an der von Tanja und Perri vorbereiteten WM - Rally mit Torwandschießen, Quiz, Sackhüpfen usw. quer durch das Klostergelände viel Sapss und auch beim Basteln der Trommeln waren die Kinder gut beteiligt, wenn auch leider der Trommelsound recht dumpf blieb.
Durch unsere Verlosungsaktion und die Einkünfte aus dem kleinen afrikanischen Markt zugunsten von AFRICACHILD e.V. erhielten wir den hohen Spendenbetrag von 989,60 €, der in diesem Jahr ganz in die sozialen Projekte nach Äthiopien fließt.

Allen Familien und Spendern herzlichen Dank!!!

Beim Aufräumen fanden wir ein Paar Kindersandalen, die nun in unserem Büro liegen und die wir gerne - sowie bekannt - an den/die Besitzer/in senden würden.

Am 15. Mai 2014 wurde der "Bundesdachverband anerkannter Auslandsvermittlungsstellen in freier Trägerschaft (BAFT)" gegründet

Der Verband soll helfen, fachliche Standards in der Adoptionsvermittlung weiterzuentwickeln und zu fördern und die Interessen der Vermittlungsstellen in freier Trägerschaft zu vertreten.
www.baft-berlin.de

Bericht über Eltern-für-Afrika- Familientreffen 2013

Am 31.08.2013 trafen sich die Eltern-für-Afrika-Familien  an der Remise eines Kloster in den westlichen Wäldern in der Nähe von Augsburg. Es war das 6. Familientreffen.

Viele Familien sind unserer Einladung gefolgt, es war ein sonniger Tag und die Stimmung war prächtig. Die Anlage ist schön gelegen und für die Kinder gab es einen großen Spielplatz, ein Museum, einen Biergarten und vieles mehr zu entdecken und zu erkunden.

Die Lotterie war das Highlight des Nachmittags, deren Erlös an AFRICACHILD e.V. und somit an Hilfsprojekte in Kenia und Äthiopien fließt. An der Schatzsuche im Wald hatten die Kinder viel Freude und auch das Tauziehen mit Eltern und Kindern machte großen Spaß.

Beim Kaffeeklatsch tauschten die Eltern ihre Erfahrungen aus und erzählten sich verschiedene Geschichten über ihre Kinder und Familien, Kindergarten, Schule, Pubertät, die Reisen nach Afrika und vieles mehr.

In diesem Jahr durften wir folgende Gäste begrüßen:  Den Konsul von Äthiopien, Herrn Girma Mengesha Toke und unseren neuen EfA Mitarbeiter, Dr. Roger André, beheimatet in Madagaskar. Beide haben sich  in der Menge von Kindern und Eltern sehr wohl gefühlt und waren von den vielen lachenden Gesichtern sehr angetan. Beide wollen nächstes Jahr unbedingt wieder mit dabei sein.

Ganz besonders gefreut haben wir uns auch über die Teilnahme von Zaina Kouyate, unserer ehemaligen Landesvertreterin aus Mali, die gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn aus Frankreich anreiste, um an der Feier teilzunehmen. In diesem Zusammenhang möchten wir uns für die Spenden unserer Eltern bedanken, die im Oktober von Zaina Kouyate persönlich und direkt an die Kinderheime in Mali  übergeben werden.

Vielen Dank auch an Frau Dodt, die mit ihrem Engagement und dem Verkauf  ihrer Näharbeiten unsere sozialen Projekte in Afrika unterstützt.

Es gab sehr viel zu hören und noch viel mehr zu erzählen. Die Zeit verging rasant, das „ Abschied nehmen“ war schwer, aber nächstes Jahr treffen wir uns hoffentlich gesund und munter wieder auf dem 7. Familientreffen.

Bei dieser Gelegenheit danken wir allen Familien ganz herzlich für das zahlreiche Erscheinen und für die gute Laune bei dem diesjährigen Familientreffen.

- Stand: September 2013

Au-Pair aus Kenia

Seit dem 1. Oktober 2012 werden 8 junge kenianische Mädchen zwischen 18 und 25 Jahren in der AU- PAIR-SCHULE VON AFRICACHILD-VILLAGE-KENYA vorbereitet auf ihre Au-Pair-Zeit in Deutschland.

Sie werden 6 Monate lang geschult und praktisch angeleitet in Babysitting, in Housekeeping und unterrichtet in der deutschen Sprache.

Ab dem 1. April nun stehen sie parat und suchen nach Familien in Deutschland um für 1 Jahr in der Familie mitzuleben und mitzuarbeiten im Haushalt und in der Kinderbetreuung.

Wenn Sie sich für ein Au-Pair aus Kenya interessieren, dann bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir reichen Ihre Einladung gerne weiter.

Wandkalender AFRICACHILD 2013

In unserer täglichen Arbeit sind wir viel mit der sozialen Not und deren traurigen Folgen und Schicksalen konfrontiert. Und dennoch begegnet uns in Afrika immer wieder eine erstaunliche, ungebremste und authentische Lebendigkeit und Heiterkeit.

Mit diesem Kalender möchten wir dies sowie die Schönheit, die Vielfalt, die Lebendigkeit und Lebensfreude der Länder und deren Bewohner zeigen.

Den Kalender können Sie über Africachild e.V. für einen Stückpreis von 24 € plus Porto bestellen.

Africachild e.V. Kontakt:

Frölichstr. 10 1/2
D-86150 Augsburg
Telefon: +49 (0)821-519966
Fax: +49 (0)821-157494
Email: kontakt@africachild.de

Der gesamte Erlös des Kalenders fließt in die sozialen Projekte von Africachild e.V.

Bei einer Abnahme ab 10 Stück ergibt sich ein Preisnachlass von 10 %.

Auf Wunsch erhalten Sie den Kalender auf jeder Seite individuell mit ihrem Firmenlogo bedruckt. Dieser Service ist ab 24 Stück kostenfrei.

Wandkalender AFRICACHILD 2013

  • 12 Kalenderseiten und ein Titelblatt (insgesamt 13 Farbfotografien)
  • Spiralbindung mit Aufhängebügel
  • Kalendarium in deutsch und englisch
  • Kalenderformat 29,7 cm x 42 cm
  • 24 Euro
  • Lieferbar ab Anfang November 2012
  • PDF-Infodatei

Herzlich bedanken möchten wir uns für das Engagement und die Mithilfe vieler Afrikafreunde, welche uns die Fotographien zusendeten, an der Erstellung des Kalenders beteiligt waren und somit diese Aktion ermöglichten.

Judith Marz
und das gesamte Eltern für Afrika Team.

Bestellung Weihnachtsengel

In den letzten Tagen wurde  Sommersonnenwende gefeiert haben und die Tage werden  wieder kürzer … deshalb denken wir schon heute an das Weihnachtsfest mit unseren kenianischen Weihnachtsengeln. Da die Nachfrage dafür jedes Jahr größer wird, nehmen wir bei Interesse gerne jetzt schon ihre Bestellung an. Bitte melden Sie sich unter Tel. 0821/516699 oder info@elternfuerafrika.de.

- Stand: Juni 2012

Restaurants mit äthiopisch-eritreischer Küche

Auf der Internetseite des Deutsch-Äthiopischen-Verein e.V. in Frankfurt finden sie Adressen von Restaurants mit äthiopisch-eritreischer Küche. Kontakt: www.deutsch-aethiopischer-verein.de

- Stand: Juni 2012

Wiedereinstieg ins Verfahren / Zweitadoption

Die ausführliche Bearbeitungszeit der Behörden in Äthiopien führt aktuell zu einer verlängerten Wartezeit bis zum Zeitpunkt einer Adoption für unsere Bewerber. Deshalb möchten wir es Familien, die sich zu einer zweiten Adoption oder zu einem Wiedereinstieg in das Adoptionsverfahren nach einer Schwangerschaft interessieren, ermöglichen, dies zu einem früheren Zeitpunkt als bisher zu tun. Bislang haben wir einen solchen Antrag erst ca. ein Jahr nach Adoption oder Geburt eines leiblichen Kindes angenommen. Ab sofort ist es Interessenten möglich, einen Antrag auf eine (weitere) Adoption bereits ein halbes Jahr nach Adoption oder Geburt zu stellen. Sollte dies auf Sie zutreffen, können Sie sich gerne bei uns melden, um individuell abzuklären, was dies für Sie bedeutet.

- Stand: Mai 2012

Forschungsergebnisse

Am 10.03 2012 erschien in der Baseler Zeitung unter dem Titel “Sind Adoptivkinder glücklicher“ ein Artikel zu einer Studie der Zürcher Hochschule für Soziale Arbeit (ZHAW) in der erstmals das Wohlbefinden von Adoptivkindern in der Schweiz in ihrem neuen Zuhause untersucht wurde. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat die Arbeit in Auftrag gegeben. Thomas Gabriel und Samuel Keller haben Ihre Ergebnisse unter dem Titel „Zürcher Adoptionsstudie“ bei einem nationalen Fachtag vorgestellt (http://bazonline.ch/schweiz/standard/Sind-Adoptivkinder-gluecklicher/story/26164589).

Das Forschungsprojekt ist in drei Phasen gegliedert, die Aussagen beziehen sich auf die Auswertung der zweiten Phase, die dritte Phase folgt im Jahr 2014.

Forschungsbericht Adoption

Positive Ergebnisse in den ersten 6 Jahren nach der Adoption

Demnach unterscheiden sich die Adoptivkinder in ihrem emotionalen und sozialen Befinden praktisch nicht von anderen Schweizer Kindern. In einigen Aspekten geht es Adoptivkindern sogar besser, vor allem wenn sie klein sind: So hatten die bis fünfjährigen Kinder im Durchschnitt weniger Ängste und auch weniger körperliche Beschwerden als die anderen Kinder. Adoptivkinder im Alter zwischen 5 und 18 Jahren zeigten sich weniger emotional abweisend. Sie litten zudem gleich oft an Schlafproblemen wie leibliche Kinder und waren auch im Themenkomplex «aggressives Verhalten» nicht auffällig. Das einzige Problemfeld betraf Aufmerksamkeitsdefizite: Die älteren Adoptivkinder zeigten diese öfter als «normale» Kinder. Jedoch war diese Abweichung laut Gabriel auf wenige Kinder beschränkt.

Die Forscher hatten 156 der 241 Kinder untersucht, die zwischen 2003 und 2009 im Kanton Zürich adoptiert wurden. Als Maßstab wurde ein standardisierter Fragebogen – die Child Behavior Checklist – benutzt, in dem über 100 Fragen alle Bereiche des kindlichen Verhaltens und Empfindens abdecken. Die Checkliste vergleicht das Schicksal der untersuchten Kinder mit dem Durchschnitt in der Schweiz. Die meisten der adoptierten Kinder stammten aus Äthiopien (84), Indien (24) und Thailand (14). Nur 14 der adoptierten Kinder stammten aus der Schweiz. Das Herkunftsland hatte allerdings keinen Einfluss auf die Resultate der Studie, genauso wenig wie das Alter des Kindes zum Zeitpunkt der Adoption oder das Alter der Eltern.

Zum Zeitpunkt der Untersuchung befanden sich die meisten Kinder maximal sechs Jahre in den Familien und nur wenige waren bereits in der Pubertät, daher erklärt sich u.a. auch das sehr positive Ergebnis der Studie.

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Adoptionskosten

Bisher ist die gängige Rechtsprechung, dass die Kosten einer Adoption nicht als außergewöhnliche Belastung steuerlich abzugsfähig sind. Das Finanzgericht Baden Württemberg 6.Senat hat am 10.10 2011 einen entsprechenden Antrag laut geltender Normen abgelehnt, jedoch die Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen. Die Entscheidung ist in Juris nachzulesen (siehe PDF-Datei).

Wir möchten darauf aufmerksam machen und anraten, sich bezüglich der daraus  allerdings erst in Jahren evt. möglichen Perspektiven, mit Ihrem Steuerberater in Verbindung zu setzen.

Internetforen und Internetseiten

Informationen für die Welt der Adoptionsbewerber können Sie vermehrt aus Internetforen erhalten.

Wir möchten Sie nicht beraten, wie Sie mit diesen Informationen umgehen sollen, denn es gibt ja den Grundsatz der freien Meinungsäußerung und somit auch den Grundsatz der freien Verwertung und Einschätzung der unterschiedlichen Meinungen.

Dies bleibt Ihnen überlassen.

Gerne geben wir Ihnen aber unsere Bedenken und Sicht der Dinge bekannt, wenn Sie durch einseitige Forenbeiträge Verunsicherung und Irritationen erleiden. – Rufen Sie uns an!

Bitte verstehen Sie hierbei, dass Eltern für Afrika e.V. per Gesetz und Verpflichtung sich ausdrücklich zur Verschwiegenheit und dem Schutz aller im Zusammenhang mit dem Adoptionsverfahren stehenden Daten und Informationen bekennt.

Diese Diskretion wird seitens einzelner Forenmitglieder nicht erbracht.

Die folgenden Punkte helfen Ihnen vielleicht Forumsbeiträge für Sie ins richtige Licht zu setzen:

  • EfA – distanziert sich vorsorglich von allen Forumsbeiträgen, weil keine Einflussnahme bestehen kann.
  • EfA – hat keinen Zugang zu Internetforen, beteiligt sich also in keinster Weise. – Jedoch werden Inhalte von verschiedenen Forumsmitgliedern an uns weitergegeben.
  • Die Beiträge basieren meist auf subjektiven Wahrnehmungen, orientiert an der individuellen Geschichte.
  • Die Beiträge sind nicht fachlich geprüft.
  • Foren sind interessant und haben ihre Berechtigung, sollten aber immer einer kritischen Betrachtung des Lesers unterliegen. Dies wirft auch die Frage auf: Wer schreibt was mit welchem Interesse und mit welchem Hintergrund.
  • Foren helfen ausgesuchte Kontakte zu finden, welche auch außerhalb der Foren gepflegt werden können.

Betreffend Ihres persönlichen Adoptionsverfahrens orientieren Sie sich bitte nicht an Beiträgen aus Foren, sondern halten Sie Kontakt mit unserem Büro. Wir sind gerne für Sie da!

Informationen erhalten Sie von uns verbindlich per Post, per Mail oder von unserer Homepage.