Erfahrungsberichte Äthiopien

XII. Liebe Frau Marz,

meine Name ist Amam und ich möchte Dir von meiner spannenden Reise in eine neue Welt erzählen.

Mama und Papa hatten Anfang Juni in Addis Ababa einen Gerichtstermin und haben mich an diesem Tag mit der Hilfe von "Eltern für Afrika" adoptiert.  mehr...


XI. Erfahrungsbericht

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns im Februar 2008 entschieden ein Kind über Eltern für Afrika zu adoptieren. Wir hatten die Wahl, ob wir aus Mali oder aus Äthiopien adoptieren wollen. Wir entschieden uns für Mali und so begann die Wartezeit. Leider passiert im März 2012 das, was niemand vorhersehen konnte. In Mali brach von einem Tag auf den anderen Bürgerkrieg aus. Bei EfA handelt man schnell.  mehr...


X. Es ist der 1. September 2010...

Ein warmer und sonniger Tag. Ich spaziere von der Arbeit nach Hause und genieße die Nachmittagssonne. Ich werde es nie vergessen als um 16.24 Uhr mein  Handy klingelte und Frau Müller von der EfA dran war. Sie fragte mich, wie es mir ginge und was ich gerade mache. mehr...


IX. Unsere Adoptionsgeschichte

Wir sollten ein Baby bekommen! Der Kindervorschlag besagte, dass es ein Mädchen wäre. Name: Mekedes, 6 Monate alt, isst gut, schläft gut. Wir stimmten natürlich zu. Und was wir während der langen Wartezeit nicht zugelassen hatten, war nun endlich möglich: Wir begannen uns auf eine Tochter zu freuen.   mehr...


VIII. Die Königin von Saba oder „…bemüht euch gefälligst…“

Januar 2008, Addis Abeba, Childrens home

Herr Agichew hat uns von unserem guesthouse abgeholt. Nun sind wir am Ziel unserer Reise angekommen. Ein kurzes Hupen, das Tor zum Kinderheim wird geöffnet. Sofort sind wir von zahlreichen kleinen schwarzen Kindern umringt. Jauchzen und juchzen, lachen und johlen… Papa…Papa… Mama…Unser Sohn Jannes , 23 Jahre, wird nicht als solcher vermutet, unsere Tochter Anita, 5 Jahre alt, wird sofort als neue Spielgefährtin akzeptiert. Außer uns sind noch zwei weitere  Elternpaare vor Ort. Nach einer kurzen Begrüßung führt uns Herr Agichew zu den Räumen, in denen die kleineren Kinder betreut werden.   mehr...


VII. „La, li, lu...“

Freitag, 11. Januar 2008:

Wir fliegen erst von München nach Frankfurt, dann mit dem Nachtflug der Ethiopian Airlines nach Addis Abeba, um unsere Tochter Biruk, knapp fünf Jahre alt, aus dem Kinderheim abzuholen. Nach 14 Monaten Vorbereitung, nach Umbauten in Haus und Garten (der Teich wurde eingezäunt) unzähligen Seminaren, Fragebogen, Hausbesuchen und Einzelgesprächen, nach dem ganzen Papierkram nebst Beglaubigungen und Übersetzungen usw. war es im Dezember 2007 endlich soweit: erst ein Anruf, während ich noch im Krankenhaus mit einer Bandscheibenoperation lag, kurz darauf der Kindervorschlag. Tag X war da. Wir stimmen dem Vorschlag zu.   mehr...


VI. Vorher

Vorfreude. Neugierde. Anspannung. Als wir in Addis aus dem Flugzeug steigen, stürzt die Sonne hinter den Horizont, wie sie es jeden Abend um punkt sieben Uhr tun wird. Eine kühle Brise und Alis breites Lächeln empfangen uns. Ali ist der Taxifahrer, der uns die nächsten drei Wochen mit wechselnden, ausgeleierten, phantasievoll dekorierten Ladas durch den völlig ungeregelten Verkehr von Addis Abeba begleiten und der erste Held unseres Großen werden wird. Zwei Jungs im Alter von fünf ein halb und knapp einem Jahr dürfen wir am nächsten Tag kennenlernen.   mehr...


V. Das Geschenk

12.12.2008. Kein Tag wie jeder andere.

Es ist der Geburtstag von Roland. Ein Tag, an dem es nicht nur Geburtstagsgeschenke geben wird. *** Nein *** Das Geschenk unseres Lebens kündigt sich an – unser Kind. Der Anruf ist ersehnt, aber trotzdem, als er kommt, ist er völlig unverhofft. Mitten im Büroalltag – ich sitze in einer EDV-Vorführung für eine neue Software – reißt dieser Anruf mich heraus aus meiner kleinen Welt und entführt mich, wie schon so oft, ins ferne Äthiopien. Dieser Moment verändert alles. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Ein kleines Mädchen, knapp 5 Monate alt, wartet in Afrika auf uns.   mehr...


IV. Vor eineinhalb Jahren...

Vor eineinhalb Jahren kam, nach langer, langer Wartezeit endlich unser Sohn zu uns. Er war damals viereinhalb Jahre alt, und wenn es uns auch kaum noch möglich ist unser Leben ohne ihn zu denken, will ich versuchen etwas über die Anfänge unseres Zusammenlebens zu schreiben.   mehr...


III. Tagebuch eines nicht endenden Abenteuers

28.11.2008: „Das Glück kommt, man muß nur warten können“

Wir haben einen Kindervorschlag bekommen! Auf nach Augsburg! Zunächst geht es (wie so oft) in die Kirche St. Peter neben dem ehrwürdigen Rathaus zum berühmten Gemälde der „Knotenmadonna“. Diese löst so manchen Lebensknoten, heißt es... Auch uns hat sie geholfen. Unsere Aufregung nimmt sie uns heute allerdings nicht... In der Frölichstrasse ergeht es uns so, wie es auch schon andere Eltern schilderten: wir lieben unsere kleine Tochter schon vom Foto weg.   mehr...


II. Unsere neue Tochter

Es ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her, seit wir mit unserer Tochter Shegame aus Addis zurückgekehrt sind. Höchste Zeit für einen Erfahrungsbericht!

Hinter uns liegt ein spannendes und tolles Jahr, und wir würden alles nochmals genau so machen, wie wir es getan haben. Als wir letztes Jahr nach ca. 1,5 Jahren Warten nach Augsburg gefahren sind, um unseren Kindervorschlag zu bekommen, haben wir uns sofort in das kleine Mädchen auf dem Bild verliebt und sofort alles für den dreiwöchigen Aufenthalt in Addis in die Wege geleitet.   mehr...


I. Unsere Chance eine richtige Familie zu werden

Unser Weg

Vor gut 3 Jahren – Anfang 2007, haben wir aus unseren Träumen, Wünschen und Vorstellungen Ernst gemacht. Wir haben Kontakt mit dem Jugendamt aufgenommen und waren fest entschlossen unseren Adoptionsweg zu gehen.   mehr...